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MEDIATIONSANGEBOTE

In folgenden Konfliktfeldern begleite ich Sie gerne.

Familien- & Partnerschaftskonflikte

Die Familie ist das Zentrum menschlichen Zusammenlebens. Sie kann Geborgenheit, Vertrautheit, Sicherheit und Liebe bieten und ist von Erwartungen und Anforderungen an die Familienmitglieder geprägt. Daher ist das Familiengefüge auch anfällig für Konflikte, bei denen leider auch emotionale Verletzungen und tiefe Narben entstehen können. Besonders durch die Veränderung von alternativen Lebensmodellen - im Vergleich zum traditionellen Familienmodell - ist ein Nährboden für Konflikte vorhanden.

 

Weil die Familie so wichtig ist, sollten Konflikte schnellstmöglich bearbeitet und an einer gemeinsamen Lösung gearbeitet werden. Wenn man das alleine nicht mehr schafft, kann ein/e MediatorIn als VermittlerIn unterstützen. 

Ich unterstütze Sie bei:

- Beziehungs- & Ehekrisen

- Konflikten um das Thema LGBTQ* im familiären Bereich bzw. in Paarbeziehungen

- Trennung & Trennungswunsch

- Scheidung

- Erbschaftskonflikten

- Konflikten in Patchwork-Familien

- Konflikten in Regenbogenfamilien

- Klärung der Beziehung / Neuausrichtung einer Beziehung

- Konflikten während und nach der Schwangerschaft 

- Konflikten zwischen Eltern und Kindern / Jugendlichen

* LGBTQ ist ein Sammelbegriff aus dem Englischen und steht für Lesbian Gay Bisexual, Tansgender & Queere Personen. Dieser Begriff steht somit für lesbische, schwule, bisexuelle, trans-, intergeschlechtliche und queere Menschen.  

Elder Mediation / Konflikte im Alter

Elder Mediation, oder auch als Mediation in Altersfragen bezeichnet, setzt besonders dort an, wo Konflikte auftreten, die vor allem das Alter bzw. das Altern betreffen. Konflikte, welche sich um die Themen des Alterns auftun, sind sehr vielfältig und betreffen häufig auch das familiäre System. Es führen besonders die Themen der (möglichen) Pflegebedürftigkeit inkl. der Versorgung, Erstellung von Testament / Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht oder auch das Zusammenleben in Mehrgenerationen-Haushalten zu Konflikten.

Elder Mediation ist als ein Spezialgebiet anzusehen. Elder MediatorInnen sind MediatorInnen:

  • die um die Dynamik des Alterns und der intergenerationalen Familien-, Arbeits- und anderen Beziehungen des Zusammenlebens besonders gut Bescheid wissen;

  • die die Lebensphase des Alters wertschätzen und mit Defiziten des Alter(n)s und Alterskrankheiten wie Demenz umgehen können;

  • die die Sensibilität haben, Altersdiskriminierungen und Gewalt gegen ältere Menschen im privaten und Berufsleben zu erkennen und auch den Mut haben, diese Aspekte im Leben alter Menschen anzusprechen;

  • denen bewusst ist, dass Alter mit Verlusterfahrungen einhergeht und zunehmend mit Loslassen, Tod und Trauerprozessen zu tun hat;

  • die einfühlsam mit besonderen Bedürfnissen alter Menschen umgehen – z.B. die Lebens-und Wohnformen betreffend oder die Frage, wie sie im Falle eines Falles betreut, medizinisch behandelt oder gepflegt werden wollen;

  • die über Unterstützungsangebote für ältere und alte Menschen Bescheid wissen;

  • die bei Rechts- und Finanzfragen nicht gleich nach dem Sachwalter schreien und in den Betroffenen ein Gefühl der Bevormundung, wenn nicht sogar der Entmündigung auslösen.

Ich unterstütze Sie bei:

- Mehrgenerationenkonflikten

- Konflikten im Zuge einer Testamentserstellung

- Konflikten bei der Erstellung einer Vorsorgevollmacht

- Konflikten bei der Erstellung einer Patientenverfügung 

- Konflikten im Zusammenhang mit einer Pflegebedürftigkeit / Finden einer geeigneten Versorgung im Alter

- Konflikten beim Übertritt vom Arbeitsleben in die Pension (z.B. im Zusammenleben)

Nachbarschaftskonflikte

Das private Umfeld und das eigene zu Hause wird häufig als Zufluchtsort angesehen, um sich Ruhe, Erholung und Wohlbefinden zu verschaffen. Zudem ist vielen Menschen ein gutes Einvernehmen mit den Nachbarn sehr wichtig. Ein Konflikt mit einem Nachbarn kann diese Harmonie deutlich beeinträchtigen, wodurch ein Teil der privaten Zuflucht verloren geht.

Ich unterstütze Sie bei:

- Konflikten durch Lärm- & Geruchsbelästigung

- Konflikten durch Neu- oder Umbauarbeiten

- Konflikten wegen Baum- & Heckenstandorten in Nachbargärten

- Konflikten durch Haustiere

- Konflikten wegen Grundstücks- & Grenzverläufen

Konflikte im Gesundheits-, Pflege- & Sozialwesen

Das Gesundheits-, Pflege- & Sozialwesen ist ein hochbelastetes Arbeitsfeld, welches durch hohe Arbeitsanforderungen, Hierarchien und zunehmenden ökonomischen Druck gekennzeichnet ist. Es treffen verschiedene Professionen (z.B. ÄrztInnen, PflegerInnen und weitere therapeutische Gesundheitsberufe), sowie Empfänger von Gesundheitsdienstleistungen ( z.B. PatientInnen / BewohnerInnen / KlientInnen, Angehörige und gesetzliche VertreterInnen von PatientInnen / BewohnerInnen / KlientInnen) aufeinander. Hierbei können Konflikte zwischen den Professionisten bzw. zwischen den Berufsgruppen entstehen, da verschiedene Ansichten und/oder Behandlungs- bzw. Betreuungsstrategien aufkommen. Zudem können sich Konflikte zwischen den zu Behandelnden und deren Angehörigen / Familien entwickeln, wie auch zwischen den zu Behandelnden / Angehörigen und den Gesundheitseinrichtungen bzw. Professionisten. 

Jedes Mitglied eines Teams bringt Wertehaltungen, Vorstellungen und Annahmen mit, welche sich durchaus deutlich unterscheiden können. Aus diesen Gründen kann es sehr schnell zu Konflikten und Streitigkeiten kommen.

Wenn in einem Team ein Konflikt entflammt - nimmt die Produktivität des Teams stark ab - und die Aufgaben können teilweise oder nicht mehr erfüllt werden.

Mediation kann hier zu einer besseren Gesprächs- und Konfliktkultur zwischen einzelnen MitarbeiterInnen, innerhalb eines Teams oder zwischen Organisationseinheiten / Stationen beitragen.  Zudem kann Mediation einen wertvollen Beitrag zur Teamentwicklung leisten. Als besonders hilfreich ist dieses Verfahren bei Veränderungsprozessen anzusehen. 

Ich unterstütze Sie bei:

- Konflikten zwischen MitarbeiterInnen

- Teamkonflikten

- Konflikten zwischen Abteilungen / Organisationseinheiten

- Konflikten zwischen PatientInnen / BewohnerInnen / KlientInnen und Gesundheitsberufen (ÄrztInnen, PflegerInnen, TherapeutInnen)

- Konflikten zwischen Angehörigen / gesetzlichen VertreterInnen und Gesundheitsberufen / Gesundheitseinrichtungen 

Teamkonflikte

Als ein Team wird eine Gruppe von Personen verstanden, welche eine Arbeitsaufgabe erfüllen (z.B. Unternehmensaufgaben, Arbeitsaufträge, Projekten, etc.). In einem Team gibt es verschiedene Rollen, die von den Personen eingenommen werden. Jedes Mitglied eines Teams bringt Wertehaltungen, Vorstellungen und Annahmen mit, welche sich durchaus deutlich unterscheiden können. Aus diesen Gründen kann es sehr schnell zu Konflikten und Streitigkeiten kommen.

Wenn in einem Team ein Konflikt entflammt - nimmt die Produktivität des Teams stark ab - und die Aufgaben können teilweise oder nicht mehr erfüllt werden.

Ich unterstütze Sie bei:

- Konflikten zwischen zwei MitarbeiterInnen

- Teamkonflikten

- Konflikten zwischen Abteilungen / Organisationseinheiten

Konfliktberatung für Einzelpersonen & Führungskräfte

Da Sie in der Konfliktberatung ohne KonfliktpartnerInnen anwesend sind, ist dies einseitig. In der Konfliktberatung wird ein Ziel definiert, welches Sie erreichen wollen. Zudem werden anschließend Themen erarbeitet und zu jedem Thema Ihre Position klar dargelegt. In der Konfliktberatung - wie in der Mediation - werde Ihrer Interessen / Wünsche / Bedürfnisse herausgearbeitet. Außerdem werden auch - die möglichen - Interessen / Wünsche / Bedürfnisse Ihrer Konfliktpartnerin / Ihres Konfliktpartners in den Mittelpunkt gestellt und diskutiert. Auf Basis dessen, können konkrete Lösungsmöglichkeiten entworfen und definiert werden. 

Als Abschluss der Konfliktberatung, wird ein konkreter Plan erstellt, wie Sie Ihren Konflikt konsensual und friedlich lösen können. Zudem wird ein Augenmerk darauf gelegt, wie Sie mit Ihrer Konfliktpartnerin / Ihrem Konfliktpartner - im Kontakt - umgehen bzw. auf was Sie achten müssen. 

Ich unterstütze Sie bei:

- Partnerschaftskonflikten

- Ihr Gegenüber möchte nicht an einer gemeinsamen Mediation teilnehmen, oder

- Sie möchten den Konflikt nicht im Beisein Ihres Partners / Ihrer Partnerin besprechen

- Sie wollen einen Konflikt lösen und sich unsicher wie Sie diese Aufgabe angehen wollen

- Sie wollen Umstände ansprechen und erwarten dadurch einen Konflikt im familiären oder sozialen Umfeld anzustoßen

- Sie stehen vor Ihrem Coming Out und erwarten konfliktreiche Situationen in Familie / im beruflichen Umfeld

Sie sind Führungskraft und haben einen Konflikt im Team, welchen Sie: 

- selbst lösen wollen, jedoch nicht wissen wie sie das bewerkstelligen sollen,

- es kommt immer mit gleichen MitarbeiterInnen zum Konflikt und Sie wollen sich einen Input holen, wie sie das "heiße" Eisen angehen sollen

Da eine Konfliktberatung einseitig ist und nicht alle Konfliktparteien an einem Tisch zusammen kommen, scheidet der Mediator / die Mediatorin für evtl. nachfolgende Mediationen aus!

Lehrlingsmediation

Bei der Mediation vor Lehrlingskündigung wird eine einvernehmliche Regelung angestrebt, z.B. Weiterführung des Lehrverhältnisses oder der Verzicht auf eine Weiterbeschäftigung.

Teilnehmer:

  • ein/e MediatorIn bzw. zwei MediatorInnen (Co-Mediation) 

  • der Lehrling

  • der/die Lehrberechtigte (ist verpflichtet, an dem Mediationsverfahren teilzunehmen)

  • bei nicht volljährigen Lehrlingen die gesetzlichen VertreterInnen

  • auf Wunsch des Lehrlings eine (weitere) Vertrauensperson

Lehrlinge können bei der Auswahl der MediatorInnen mitbestimmen. Der /die  Lehrberechtigte schlägt eine/n MediatorIn vor, bei Ablehnung des Vorschlages durch den Lehrling müssen zwei weitere Vorschläge gemacht werden.

Vor dieser „außerordentlichen Auflösung" hat der Gesetzgeber zwingend ein Mediationsverfahren vorgesehen. In diesem sollen die Umstände für die beabsichtigte Kündigung gemeinsam besprochen und eine Lösung für den Lehrling und das Unternehmen erarbeitet werden. Die Zukunftschancen für den Jugendlichen bleiben dabei gewahrt und sind im § 15a BAG geregelt. 

§ 15a - BAG: " ... Zweck der Mediation ist es, die Problemlage für die Beteiligten nachvollziehbar darzustellen und zu erörtern, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Fortsetzung des Lehrverhältnisses möglich ist...."

Die Kosten des Mediationsverfahrens hat der/die Lehrberechtigte zu tragen.

Ich unterstütze Sie bei:

- Konflikten, im Lehrverhältnis

- Lösungsfindung über die Entscheidung über die Weiterführung oder Beendigung des Lehrverhältnisses

Gemäß dem Berufsausbildungsgesetz (BGBl. I Nr. 82/2008) ist eine außerordentliche Auflösung eines Lehrverhältnisses zum Ende des ersten und zweiten Lehrjahres möglich, allerdings nur, wenn davor ein Mediationsverfahren mit einem eingetragenen Mediator stattgefunden hat.

Markus Altenburger, BScN

eingetragener Mediator & Konfliktmanager

Hauptplatz 11
8510 Stainz

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